Gemeinde Hohnhorst  

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Blick von Westen



Dorfkrug

Martinskirche

 

Gegründet wurde das Dorf Hohnhorst irgendwann in der jüngeren Rodungsperiode, die von 800 bis 1200 n. Chr. angegeben wird. Der mittelalterliche Name bedeutet soviel  wie "der erhöhte Rastplatz". Erstmalig urkundlich erwähnt wird Hohnhorst in einer undatierten Urkunde aus der Zeit des Bischofs Siegward von Minden (gewählt 1120, gestorben 1140). Der Westturm der Martinskirche stammt im unteren Teil aus romanischer Zeit, er dürfte Anfang des 13. Jahrhunderts errichtet worden sein. Die erste Schule wurde vermutlich Anfang des 17. Jahrhunderts im Zuge der Reformation eingerichtet, wobei der Küster gleichzeitig auch der Schulmeister war. 1974 wurde die Hohnhorster Schule aufgelöst. 1898 wurde die alte Martinskirche abgerissen und 1900 der Neubau geweiht. Die Bahnlinie Hannover-Minden wurde 1847 eingeweiht. 1912 wurde der Turn- und Sportverein gegründet, 1933 die Freiwillige Feuerwehr, 1975 die Jugendfeuerwehr und 1953 der Schützenverein. 1974 wurden die Gemeinden Hohnhorst, Rehren und Ohndorf zusammengelegt und die neue Gemeinde Hohnhorst trat der Samtgemeinde Nenndorf bei.